RAPCHOR

Der Rapchor ist eine Gruppe mit unterschiedlichen Altersgruppen und Herkünften, vor allem aber soll sich der Chor an Asylwerber*innen, Migrant*innen und Marginalisierte richten. Der Rapchor will vor allem zeigen, dass man mittels eines Mediums wie Rap auf politische, gesellschaftliche Problemstellungen reagieren, Widerstand leisten und für Themen, die im öffentlichen Raum nicht sichtbar sind oder bewusst unsichtbar gemacht werden, Gehör schaffen kann. Das gemeinsame Lernen und Verlernen stehen hier im Mittel- punkt. Rap funktioniert hier, wie eine Art Dedektor, der das Vergrabene aufdeckt, den nicht Gesehenen in der Gesellschaft Sichtbarkeit verleiht. Häufig behandelte Themen sind der alltägliche Rassismus, die struk- turellen und institutiollen Diskriminierungen, aber auch die Fragestellung des Herrschaftlichen(der Hege- monie) sowohl im System als auch in der eigenen Familie. Der Rapchor wird das Selbsverständliche auf eine nicht selbsverständliche Weise hinterfragen. 

von Betül Seyma Küpeli (Shayma) und Esra Özmen (EsRAP)